Donnerstag, 30. Mai 2013
Montag, 27. Mai 2013
...denn jeder kämpft nur noch für sich alleine
Schmerzvoll,
sich selbst zu fangen und nicht mehr freigeben zu können,
weil man sich immer weiter in deinem Wesen verstrickt.
Der Tag wird nicht besser als die Nacht
und das Warten lässt mich verenden.
Lass mich nochmal zurück,
so löse ich mich vollends auf,
muss mich nicht mehr herumschlagen mit all den gesichtlosen Geistern.
Das ist, was ich tue, mich stetig verschlingen in endlosen Szenarien
all dieser gesichtlosen Geister!
Und es zerrt so sehr an mir,
nie ein Ende darin finden zu können,
dir nicht Gegenwart zu leisten.
Und es zerreißt die Hoffnung, wie Pergament.
Ich lerne, dass Stille manchmal alles ist, was man braucht
und doch ist sie auch all das, was alles mit dir zerstört!
Ich leide,
nicht nur für mich selbst,
denn es geht um dich!
sich selbst zu fangen und nicht mehr freigeben zu können,
weil man sich immer weiter in deinem Wesen verstrickt.
Der Tag wird nicht besser als die Nacht
und das Warten lässt mich verenden.
Lass mich nochmal zurück,
so löse ich mich vollends auf,
muss mich nicht mehr herumschlagen mit all den gesichtlosen Geistern.
Das ist, was ich tue, mich stetig verschlingen in endlosen Szenarien
all dieser gesichtlosen Geister!
Und es zerrt so sehr an mir,
nie ein Ende darin finden zu können,
dir nicht Gegenwart zu leisten.
Und es zerreißt die Hoffnung, wie Pergament.
Ich lerne, dass Stille manchmal alles ist, was man braucht
und doch ist sie auch all das, was alles mit dir zerstört!
Ich leide,
nicht nur für mich selbst,
denn es geht um dich!
Und das Beste daran: Niemanden interessiert's,
denn jeder kämpft nur für sich alleine...
Sonntag, 21. April 2013
Befreiungsschlag
Eigentlich sitze ich gerade über meinem Geschichtshefter, um für die morgige Abiturprüfung zu lernen. Ich habe zwar so gut wie alles im Kopf, aber klare Zusammenhänge kann ich nicht fassen. Da es eh keinen Sinn zu machen scheint, wollte ich meinen momentanten Gemütszustand gerne wieder niederschreiben, da mir eigentlich erst vorhin bewusst wurde, dass ich mich um etliches befreiter fühle!
Wenn ich nämlich nach vorne schaue, sehe ich da kaum noch große Brocken, die weggeräumt werden müssten, weil sie mir den Weg versperren. Nein, ganz im Gegenteil sogar. Mein Herz erleichtert sich gerade um etliche Kilogramm und mein Kopf, ja der denkt zwar immer noch viel zu viel nach, (vor allem abends wenn ich im Bett liege und eigentlich schlafen möchte!) aber ansonsten fallen momentan einige Lasten von meinen Schultern. Gerade hinsichtlich meines weiteren Werdeganges. Zwar ist die Richtung, die ich wohl im September einschlagen möchte nicht gerade das Tausendprozentige, dass ich mir ausgemalt habe, (höher, besser, schneller, weiter!) aber es erleichtert mir den Weg momentan ungemein weil es so herrlich unkompliziert ist. Ich habe zwar ein wenig Angst, ob ich diese Entscheidung im Nachhinein fürchterlich bereuern werde, aber das kann ich ja erst beurteilen, wenn ich schon eine Weile damit zurechtkommen musste.
Was meinen Kopf momentan auch so unbeschwert sein lässt ist außerdem die Tatsache, dass man sich endlich wieder draußen aufhalten kann, weil es so herrlich warm und sommerlich draußen ist. Endlich werden die Tage wieder länger und die Beschäftigungen schöner.
Ich bin gespannt, was die nächste Zeit so mit sich bringen wird. Um mein Gewissen zu beruhigen, werde ich mich jetzt noch einmal über meine Prüfungsvorbereitung setzen und für morgen hoffen, dass ich es doch besser hinbekomme, als es sich momentan anfühlt.
Wenn ich nämlich nach vorne schaue, sehe ich da kaum noch große Brocken, die weggeräumt werden müssten, weil sie mir den Weg versperren. Nein, ganz im Gegenteil sogar. Mein Herz erleichtert sich gerade um etliche Kilogramm und mein Kopf, ja der denkt zwar immer noch viel zu viel nach, (vor allem abends wenn ich im Bett liege und eigentlich schlafen möchte!) aber ansonsten fallen momentan einige Lasten von meinen Schultern. Gerade hinsichtlich meines weiteren Werdeganges. Zwar ist die Richtung, die ich wohl im September einschlagen möchte nicht gerade das Tausendprozentige, dass ich mir ausgemalt habe, (höher, besser, schneller, weiter!) aber es erleichtert mir den Weg momentan ungemein weil es so herrlich unkompliziert ist. Ich habe zwar ein wenig Angst, ob ich diese Entscheidung im Nachhinein fürchterlich bereuern werde, aber das kann ich ja erst beurteilen, wenn ich schon eine Weile damit zurechtkommen musste.
Was meinen Kopf momentan auch so unbeschwert sein lässt ist außerdem die Tatsache, dass man sich endlich wieder draußen aufhalten kann, weil es so herrlich warm und sommerlich draußen ist. Endlich werden die Tage wieder länger und die Beschäftigungen schöner.
Ich bin gespannt, was die nächste Zeit so mit sich bringen wird. Um mein Gewissen zu beruhigen, werde ich mich jetzt noch einmal über meine Prüfungsvorbereitung setzen und für morgen hoffen, dass ich es doch besser hinbekomme, als es sich momentan anfühlt.
Sonntag, 27. Januar 2013
Schreibtherapie
...oder auch Seelentherapie.
Ich hasse diese Blicke, die ausdrücken wollen: "Hey, was ist denn los?" Diese gespielt bemitleidenen Blicke ohne das ich meinen Gemütszustand großartig wie einen Fächer vor ihnen ausbreitete.
Was ist nur los mit mir?
Es ist ein Tag, den ich aus dem Kalender streichen möchte.
So ein Missmut macht sich in mir breit. Die kleinsten Dinge bringen mich zum Kochen und ich fühle mich vernachlässigt, überfordert. Gründe? Die muss ich dazu nicht haben. Obwohl es da tief in mir versteckt welche geben würde. Darüber muss ich allerdings nicht nachdenken, denn diese gibt es immer ohne das ich danach suchen muss. Ich habe das Bedürfnis mich einfach ins Bett zu legen, diese Woche verstreichen zu lassen ohne einen einzigen Fuß vor die Türe zu setzen.
Totale Abkapselung obwohl sie gerade jetzt nicht das wäre, was ich mir wünsche- oder andere. Aber so ist das nun mal. Graue Tage gibt es viele im Jahr. Einmal mehr, einmal weniger. Was stört's.
Sich desöfteren zu verschließen ist wohl die beste Art und Weise, um andere von sich abzuwehren. Nur manchmal tut man dies unbewusst und drückt die Menschen von sich fort, die man liebt. Aber sie tuen es oftmals nicht anders. Da kenne ich viele. Sie tun mir öfter weh als ich ihnen. Also warum sollte es mir verwehrt bleiben sie nicht auch einfach bewusst zu verletzen, wenn sie es doch so sehr verdienen.
Nur Wind von vorne zu kriegen statt Rückenwind führt eben zu solchen Erkenntnissen. Dann sollen sie sich nicht beschweren, wenn es soweit kommt, dass ich meine Umwelt oft komplett von mir abprallen lasse. Ich möchte mich nicht abhängig von anderen machen, die lediglich geben, wenn sie nehmen können!
Ich hasse diese Blicke, die ausdrücken wollen: "Hey, was ist denn los?" Diese gespielt bemitleidenen Blicke ohne das ich meinen Gemütszustand großartig wie einen Fächer vor ihnen ausbreitete.
Was ist nur los mit mir?
Es ist ein Tag, den ich aus dem Kalender streichen möchte.
So ein Missmut macht sich in mir breit. Die kleinsten Dinge bringen mich zum Kochen und ich fühle mich vernachlässigt, überfordert. Gründe? Die muss ich dazu nicht haben. Obwohl es da tief in mir versteckt welche geben würde. Darüber muss ich allerdings nicht nachdenken, denn diese gibt es immer ohne das ich danach suchen muss. Ich habe das Bedürfnis mich einfach ins Bett zu legen, diese Woche verstreichen zu lassen ohne einen einzigen Fuß vor die Türe zu setzen.
Totale Abkapselung obwohl sie gerade jetzt nicht das wäre, was ich mir wünsche- oder andere. Aber so ist das nun mal. Graue Tage gibt es viele im Jahr. Einmal mehr, einmal weniger. Was stört's.
Sich desöfteren zu verschließen ist wohl die beste Art und Weise, um andere von sich abzuwehren. Nur manchmal tut man dies unbewusst und drückt die Menschen von sich fort, die man liebt. Aber sie tuen es oftmals nicht anders. Da kenne ich viele. Sie tun mir öfter weh als ich ihnen. Also warum sollte es mir verwehrt bleiben sie nicht auch einfach bewusst zu verletzen, wenn sie es doch so sehr verdienen.
Nur Wind von vorne zu kriegen statt Rückenwind führt eben zu solchen Erkenntnissen. Dann sollen sie sich nicht beschweren, wenn es soweit kommt, dass ich meine Umwelt oft komplett von mir abprallen lasse. Ich möchte mich nicht abhängig von anderen machen, die lediglich geben, wenn sie nehmen können!
"Deine Zeit auf Erden ist beschränkt, also hör auf das Leben der anderen zu leben!"...andernfalls werde ich später bereuen, dass ich nicht das getan habe, was mein Herz sich immer gewünscht hat.
Dienstag, 22. Januar 2013
Anfang
So oft schon hatte ich mir die Wörter im Kopf fertig zurecht gelegt, um sie zu schreiben, aber als ich dachte ich könnte sie endlich darlegen, raffte ich mich schlussendlich doch nicht dazu auf. Aber jetzt!
Mittlerweile sind schon wieder 22 Tage seit Neujahr vergangen, was mich daran erinnert, dass das vergangene Jahr gefühlt am allerschnellsten von allen bisherigen verstrichen ist. Als Kind kam es einem vor wie eine Ewigkeit- heute nur wie ein Wimpernschlag! Wenn ich an die nächsten Monate denke freue ich mich, dass scheinbar auch dieses kommende Jahr schnell vergehen wird, aber ich habe den Teufel und den Engel auf der Schulter! Das heißt, dass die kommenden sechs Monate vielleicht schnell vorbeigehen werden, aber für jetzt heißt es erst einmal, dass uns auch die Zeit, die wir jetzt noch bis zu diesem "Abschiedstag" haben, aus den Händen rinnt. Das macht mir ein wenig Angst.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Silvester war wunderschön gewesen! Ich habe so viele liebe Menschen kennengelernt. Der Höhepunkt war Punkt 00.00 Uhr auf dem Dach, umsäumt von den Bergen- direkt im Kessel! Ich habe ihn geküsst und ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Und ich habe es aus vollem Herzen gesagt und ihm dabei in die Augen gesehen. Allein dieser Moment war für mich schon magisch genug: Den Menschen um sich haben, den man liebt an einem so besonderen Tag. Zumindestens ist Silvester für mich immer sehr besonders. Meistens werde ich total melancholisch und möchte mich am liebsten verkriechen und am besten alleine sein. Doch dieses Jahr hatte ich nicht einmal die Möglichkeit, dies zu tun. Und auch gar nicht das Bedürfnis danach. Ich hatte genug Ablenkung und die Runde war echt mega toll! Abgesehen davon, dass wir schon recht zeitig, nämlich 3.00 Uhr, wenn ich mich recht erinnern kann, zu Hause waren, war es mein bisher schönstes Silvester überhaupt. Und auch sonst waren es die wohl tollsten Tage des Jahres. Sozusagen war Bayern noch einmal ein absoluter Höhepunkt in diesem sonst so turbolenten Tag. Zwar spät, aber besser als nie!
Nun fühlt es sich an, und es ist auch so, als beginne eine völlig neue Etappe.
Noch neun Tage...
Eigentlich wollte ich es vermeiden, die Tage bis zum Abflug zu zählen, die uns noch bleiben, aber das Thema ist viel zu allgegenwärtig, um es zu ignorieren. Darüber macht man sich eben Gedanken. Vor allem ich. In diesem Jahr wird so viel neues geschehen und ich hoffe vor allem, dass es gut verläuft, egal welche Richtung wir einschlagen. Hauptsache wir schaffen das auch weiterhin zusammen! Ich bin so gespannt auf die Zeit nach dem Einsatz. Gleichzeitig macht es mich ganz nachdenklich und melancholisch, wenn ich daran denke, dass ich ihn in einer Zeit verabschiede, in der ich ihn nie wieder antreffen werde. In der wir uns nie wieder antreffen werden. Wir verlassen das "Hier und Jetzt" und starten für uns gemeinsam unseren eigenen Weg. Irgendwie.
So viel geschieht: Sein Abflug, meine Zeit alleine, meine Abiturphase, die wohl sehr von Stress geprägt sein wird, gepaart mit totaler Sehnsucht nach ihm, die Jugendweihe meines Bruders, dann mein Abschluss, den ich leider "alleine feiere"..., meine Bewerbungen, die Einschulung meiner jüngsten Schwester, meine Wohnungssuche, die hoffentlich erfolgreich verläuft, um aus diesem Rattennest zu entfliehen, meine Ausbildung und schlussendlich das Leben mit ihm... Wie sich alles wenden wird, kann nur die Zeit zeigen... Ich hoffe, dass sich meine Wünsche erfüllen. Ich bin gespannt auf das nächste Jahr.
Mittlerweile sind schon wieder 22 Tage seit Neujahr vergangen, was mich daran erinnert, dass das vergangene Jahr gefühlt am allerschnellsten von allen bisherigen verstrichen ist. Als Kind kam es einem vor wie eine Ewigkeit- heute nur wie ein Wimpernschlag! Wenn ich an die nächsten Monate denke freue ich mich, dass scheinbar auch dieses kommende Jahr schnell vergehen wird, aber ich habe den Teufel und den Engel auf der Schulter! Das heißt, dass die kommenden sechs Monate vielleicht schnell vorbeigehen werden, aber für jetzt heißt es erst einmal, dass uns auch die Zeit, die wir jetzt noch bis zu diesem "Abschiedstag" haben, aus den Händen rinnt. Das macht mir ein wenig Angst.
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Silvester war wunderschön gewesen! Ich habe so viele liebe Menschen kennengelernt. Der Höhepunkt war Punkt 00.00 Uhr auf dem Dach, umsäumt von den Bergen- direkt im Kessel! Ich habe ihn geküsst und ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Und ich habe es aus vollem Herzen gesagt und ihm dabei in die Augen gesehen. Allein dieser Moment war für mich schon magisch genug: Den Menschen um sich haben, den man liebt an einem so besonderen Tag. Zumindestens ist Silvester für mich immer sehr besonders. Meistens werde ich total melancholisch und möchte mich am liebsten verkriechen und am besten alleine sein. Doch dieses Jahr hatte ich nicht einmal die Möglichkeit, dies zu tun. Und auch gar nicht das Bedürfnis danach. Ich hatte genug Ablenkung und die Runde war echt mega toll! Abgesehen davon, dass wir schon recht zeitig, nämlich 3.00 Uhr, wenn ich mich recht erinnern kann, zu Hause waren, war es mein bisher schönstes Silvester überhaupt. Und auch sonst waren es die wohl tollsten Tage des Jahres. Sozusagen war Bayern noch einmal ein absoluter Höhepunkt in diesem sonst so turbolenten Tag. Zwar spät, aber besser als nie!
Nun fühlt es sich an, und es ist auch so, als beginne eine völlig neue Etappe.
Noch neun Tage...
Eigentlich wollte ich es vermeiden, die Tage bis zum Abflug zu zählen, die uns noch bleiben, aber das Thema ist viel zu allgegenwärtig, um es zu ignorieren. Darüber macht man sich eben Gedanken. Vor allem ich. In diesem Jahr wird so viel neues geschehen und ich hoffe vor allem, dass es gut verläuft, egal welche Richtung wir einschlagen. Hauptsache wir schaffen das auch weiterhin zusammen! Ich bin so gespannt auf die Zeit nach dem Einsatz. Gleichzeitig macht es mich ganz nachdenklich und melancholisch, wenn ich daran denke, dass ich ihn in einer Zeit verabschiede, in der ich ihn nie wieder antreffen werde. In der wir uns nie wieder antreffen werden. Wir verlassen das "Hier und Jetzt" und starten für uns gemeinsam unseren eigenen Weg. Irgendwie.
So viel geschieht: Sein Abflug, meine Zeit alleine, meine Abiturphase, die wohl sehr von Stress geprägt sein wird, gepaart mit totaler Sehnsucht nach ihm, die Jugendweihe meines Bruders, dann mein Abschluss, den ich leider "alleine feiere"..., meine Bewerbungen, die Einschulung meiner jüngsten Schwester, meine Wohnungssuche, die hoffentlich erfolgreich verläuft, um aus diesem Rattennest zu entfliehen, meine Ausbildung und schlussendlich das Leben mit ihm... Wie sich alles wenden wird, kann nur die Zeit zeigen... Ich hoffe, dass sich meine Wünsche erfüllen. Ich bin gespannt auf das nächste Jahr.
"Das nächste Jahr beginnt zwar scheiße, aber in der zweiten Hälfte bringen wir es dann zu einem schönen Abschluss zusammen. -17.01.13"
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