Normalerweise würde ich jetzt schon längst in meinem Bett liegen und seelenruhig schlafen, aber zurzeit ist es mir absolut unmöglich, mich einfach ins Bett zu legen und meine Augen zu schließen, ohne nachzudenken. Mich beschäftigt einfach viel zu viel und daher habe ich mich doch dazu entschieden, den Laptop noch einmal anzuschalten und zu versuchen, mir meine "Last" von der Seele zu schreiben.
Es mag sein, dass dieser Eintrag hier sehr wirr sein mag und es schwer ist, meinen Worten irgendwie zu folgen, aber mir kommt es eigentlich nicht darauf an, was ich schreibe, sondern hauptsächlich das ich es überhaupt schreibe.
In den letzten Nächten fiel es mir unglaublich schwer, einfach gedankenlos in einen erholsamen Schlaf zu fallen: Meine Gedanken kreisen und sie machen es mir teilweise absolut schwer, dann habe ich das Bedürfnis, mir all das, was mich beschäftigt von der Seele zu reden, aber niemand ist da.
Noch immer frage ich mich, wie ich die Zeit nach dem Einsatz überstehen soll, wie wir das alles bewältigen sollen... ob wir es überhaupt schaffen oder gar schaffen wollen.
Momentan steht alles auf Anfang und Sämtliches, dass mit diesem Thema zu tun hat und es auch nur im Ansatz berührt, wird schnell wieder beiseite geschoben, aus Angst, man würde sich zu sehr in etwas hineinsteigern, aus dem man nicht so schnell entfliehen kann. Vor ein paar Wochen hieß es noch, dass wir uns mit Gedanken über die bevorstehende Zeit, unsere Momentane nicht verderben sollten, zumindestens jetzt noch nicht. Aber mittlerweile ist es allgegenwärtig und man muss darüber reden, um selber nicht in ein Loch zu fallen und sechs Monate mit offenen Fragen im Kopf umherzuwandeln. Viele meiner wirren Visionen etc. werde ich in Briefform durch die Feldpost verschicken und dies wird wohl auch der wichtigste Bestandteil unserer Kommunikation werden. Wie das Gefühl wohl sein wird, nach Wochen den ersten Brief von ihm in den Händen zu halten? Wird es ihm wohl genauso gehen?
Das wohl sicherste Anzeichen dafür, dass er bald für lange Zeit fort sein wird ist das, dass ich mich bereits jetzt in meinem Zimmer hocken sehe, wie ich ihm Zeilen mit blauer Tinte schreibe. Ist es krankhaft sich bereits jetzt auszumalen, was man schreiben möchte? Woher weiß ich, wie es sein wird?
Außerdem wird das Gefühl des Abschiedes immer beklemmender und es beschäftigt mich bereits seit Monaten in meinen Träumen... immer mal wieder.
Ich frage mich auch immer öfters, wie ich es schaffen werde, dass alles irgendwie gefühlsmäßig zu "überleben". Vielleicht geht es mir ganz anders, als ich es jetzt denke? Alles ganz einfach?
Es ist schrecklich die Gewissheit zu haben, den Menschen gehen zu lassen, für den man so viel getan hat und der einem so am Herzen liegt. Doch noch schrecklicher ist der Fakt, dass ich kaum Menschen kenne, die mir während dieser Zeit wohl den Rücken stärken werden, wenn ich es doch so sehr brauche. Ich muss mich da irgendwie alleine durchkämpfen.
Am liebsten wäre es mir aber vorerst, die Fragen in meinem Kopf loszuwerden, die so viele Zweifel mit sich führen. Wäre es mir in irgendeiner Form möglich, sie zu verbannen.... Ich würde alles dafür geben, dass man sie mir nehme! Doch dafür muss ich ganz alleine sorgen. Ich weiß nicht, ob ich das kann.
Reicht Willensstärke aus? Durchsetzungsvermögen?
Mittlerweile macht sich Angst in meinem Bewusstsein breit. Die pure Angst. Hätte ich nur Unterstützung, mir würde so vieles leichter fallen. Vielleicht stürze ich auf mein Unheil zu... aber durch wen wird es verursacht... wenn einem niemand hilft? Es ist schwer, so verdammt schwer...Und je näher der Tag X rückt, umso schlimmer wird das Gefühl, zu versagen und das alles wegwerfen zu müssen....
Ich weiß, wo ich hinwill und doch weiß ich es nicht...
Montag, 10. Dezember 2012
Montag, 19. November 2012
Zur Abwechslung.../Tagträume
...mal ein etwas positiv gestimmer Eintrag.
Mir geht es heute ziemlich gut. Die letzten Tage war das ja eher die Ausnahme, weil es viele Sachen in meinem Kopf gab, die mich sehr belastet haben, die es allerdings immer noch tun, aber womöglich schaffe ich es gerade, diese ein wenig in die hinterste Schublade meines Bewusstseins zu schieben. Ab und zu, und gerade jetzt brauche ich es wohl am meisten, muss auch der Optimist in mir einmal das Licht der Welt erblicken.
"Wir sollten einfach alles, was jetzt kommt auf uns zukommen lassen, weil wir ja eh nichts daran ändern können. Aber wir schaffen das!"
Ja, dass klingt wirklich äußerst optimistisch und dabei soll es auch bleiben,
man zerstört viel zu viel, wenn man sich bereits vorher "sinnlos" den Kopf über Sachen zerbricht, die vielleicht ganz anders kommen werden. Ändern können wir an der Situation momentan doch eh nichts.
Abwarten lautet die Devise. Hoffentlich für die nächsten Monate. Sagt man nicht immer, dass es dummen Menschen immer gut geht? Womöglich deswegen, weil sie gar nicht richtig in der Lage dazu sind, komplexere Gedankengänge in ihrem Kopf abzuspielen. In der Hinsicht würde ich mir manchmal wünschen, dass es mir wie ihnen ginge und ich meinen Kopf abstellen könnte.
Genug, sonst arte ich wieder im Jammern aus.
Tagträume sind mir zurzeit, und auch sonst immer, eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Man kann sie selber bestimmen, wenn man sich in schönen Utopien wiederfindet. Die Zeit vergeht schneller und oftmals legt sich ein Lächeln auf's Gesicht, wenn man in schönen Erinnerungen schwelgt. Für mich ein momentan ganz besonders wertvoller Zeitvertreib, der mir auch oftmals ein wenig mehr Hoffnung schenkt, wenn ich sie wirklich gebrauchen kann!
Mir geht es heute ziemlich gut. Die letzten Tage war das ja eher die Ausnahme, weil es viele Sachen in meinem Kopf gab, die mich sehr belastet haben, die es allerdings immer noch tun, aber womöglich schaffe ich es gerade, diese ein wenig in die hinterste Schublade meines Bewusstseins zu schieben. Ab und zu, und gerade jetzt brauche ich es wohl am meisten, muss auch der Optimist in mir einmal das Licht der Welt erblicken.
"Wir sollten einfach alles, was jetzt kommt auf uns zukommen lassen, weil wir ja eh nichts daran ändern können. Aber wir schaffen das!"
Ja, dass klingt wirklich äußerst optimistisch und dabei soll es auch bleiben,
man zerstört viel zu viel, wenn man sich bereits vorher "sinnlos" den Kopf über Sachen zerbricht, die vielleicht ganz anders kommen werden. Ändern können wir an der Situation momentan doch eh nichts.
Abwarten lautet die Devise. Hoffentlich für die nächsten Monate. Sagt man nicht immer, dass es dummen Menschen immer gut geht? Womöglich deswegen, weil sie gar nicht richtig in der Lage dazu sind, komplexere Gedankengänge in ihrem Kopf abzuspielen. In der Hinsicht würde ich mir manchmal wünschen, dass es mir wie ihnen ginge und ich meinen Kopf abstellen könnte.
Genug, sonst arte ich wieder im Jammern aus.
Tagträume sind mir zurzeit, und auch sonst immer, eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Man kann sie selber bestimmen, wenn man sich in schönen Utopien wiederfindet. Die Zeit vergeht schneller und oftmals legt sich ein Lächeln auf's Gesicht, wenn man in schönen Erinnerungen schwelgt. Für mich ein momentan ganz besonders wertvoller Zeitvertreib, der mir auch oftmals ein wenig mehr Hoffnung schenkt, wenn ich sie wirklich gebrauchen kann!
Donnerstag, 15. November 2012
Liebe auf Distanz
Er steht hinter der verspiegelten Scheibe. Er kann sie nicht genau sehen. Sie wirft ihren Mantel auf den Sitz neben sich und drängt wieder zur Tür, dem Strom der Rollkoffer entgegen. Die Tür schließt und der Zug fährt ab. Er steht noch immer am Bahnsteig, während sie ihm eine SMS schicken will, dass, was sie sich immer simsen: "Vermiss dich jetzt schon". Oftmals schreiben sie sich gleichzeitig,
sofort nach dem Abschied, aber dann ist es so, wie es fast immer ist: Kein Empfang.
Sie erkennen einander schon auf dem Bahnsteig, bei der Abfahrt die Küsse bis zur Trillerpfeife, bei der Ankungt die Wartenden, die auf und ab laufen, bis sich aus der Menge jener Mensche löst und man sich endlich wieder in die Arme fällt.
Tag für Tag.
Monat für Monat.
"Die Distanz verdichtet die Liebe,
sie konserviert das Gefühl von Verliebtheit. Sie verhindert, dass du täglich in die Kuschelfalle läufst, denn sie lässt dich immer hungrig zurück."
Lautsprecher an und dann "läuft alles parallel", telefonieren und kochen, telefonieren und Geschirr ausräumen, telefonieren und Zähne putzen, mit dem Rechner durch die Wohnung laufen und sich über der Webcam gegenseitig das Chaos zeigen, was vorherrscht: Schmutziges Geschirr, die Wäsche, mein unaufgeräumtes Zimmer, aber auch die schönen Dinge, die man leider nicht hautnah miteinander teilen kann: Die Einrichtung seiner Wohnung und die Berge, mit dem Schnee auf den Gipfeln, die man erblickt, wenn man auf dem Balkon steht.
Leise Worte geformt und ein Lächeln auf seinem Gesicht: Ich liebe dich.
11.50 Uhr. Unterricht. Das Handy zurrt. Eine SMS. Von ihm, natürlich, von wem auch sonst? Ich öffne sie: "Könnte ich mich abseilen, dann wäre ich jetzt in einer Stunde bei dir!"
Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen und die Sehnsucht auf's Herz, ihn bald wiederzusehen.
In der Fernbeziehung läuft das Leben doppelt:
in Echtzeit und als Nacherzählung.
sofort nach dem Abschied, aber dann ist es so, wie es fast immer ist: Kein Empfang.
Sie erkennen einander schon auf dem Bahnsteig, bei der Abfahrt die Küsse bis zur Trillerpfeife, bei der Ankungt die Wartenden, die auf und ab laufen, bis sich aus der Menge jener Mensche löst und man sich endlich wieder in die Arme fällt.
Tag für Tag.
Monat für Monat.
"Die Distanz verdichtet die Liebe,
sie konserviert das Gefühl von Verliebtheit. Sie verhindert, dass du täglich in die Kuschelfalle läufst, denn sie lässt dich immer hungrig zurück."
Lautsprecher an und dann "läuft alles parallel", telefonieren und kochen, telefonieren und Geschirr ausräumen, telefonieren und Zähne putzen, mit dem Rechner durch die Wohnung laufen und sich über der Webcam gegenseitig das Chaos zeigen, was vorherrscht: Schmutziges Geschirr, die Wäsche, mein unaufgeräumtes Zimmer, aber auch die schönen Dinge, die man leider nicht hautnah miteinander teilen kann: Die Einrichtung seiner Wohnung und die Berge, mit dem Schnee auf den Gipfeln, die man erblickt, wenn man auf dem Balkon steht.
Leise Worte geformt und ein Lächeln auf seinem Gesicht: Ich liebe dich.
11.50 Uhr. Unterricht. Das Handy zurrt. Eine SMS. Von ihm, natürlich, von wem auch sonst? Ich öffne sie: "Könnte ich mich abseilen, dann wäre ich jetzt in einer Stunde bei dir!"
Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen und die Sehnsucht auf's Herz, ihn bald wiederzusehen.
In der Fernbeziehung läuft das Leben doppelt:
in Echtzeit und als Nacherzählung.
Mittwoch, 14. November 2012
Warum?
Warum gibt es die Momente, in denen man sich unsterblich fühlt, glücklich ist, bedingungslos... und warum folgen darauf die Momente der Schwäche, Angst und die Zeit der Tränen?
Mir stellte jemand einmal die Frage, ob es etwas gibt, was ich bereue... etwas, dass ich getan habe, zu Unrecht vielleicht? Mein Antwort... Sie kam verspätet, aber ich sagte: "Nein." Bleibe ich dabei?
Ist es nur der Moment der Schwäche, der mich so denken und fühlen lässt, wie ich es jetzt tue in dieser Sekunde? Ich bin verletzt... ganz tief da, wo das Herz sitzt, weil ich nicht spüre was richtig ist, was je richtig sein wird... Ich denke daran, was ich falsch gemacht habe?
Auch wenn man mich tausendmal verletzt, so wie ihr... denke ich, dass es mir trotz allem leid tut, dass ich euch so Kummer bereite, doch sollte ich eigentlich nie in diese Situation gekommen sein, mich "entscheiden" zu müssen. Ich will mich nicht entscheiden! Ich will mich nicht entscheiden müssen.
Warum kann ich nicht beides haben? Woher kommen auf einmal diese Zweifel? Die Zweifel an allem? Die richtige Entscheidung? Gibt es überhaupt richtig und falsch, wenn doch nicht alle Parteien zufriedengestellt werden können?
Es wird vielleicht nicht für immer sein...Das ist mir bewusst, doch man kann viel dazu beitragen, dass eine besondere Beziehung zu einem Menschen funktioniert... auf Dauer. Nur was, wenn es zum Scheitern verurteilt ist? Nüchternes Urteil. Es kommt so oder so... aber warum muss es das?
Ich hier, du dort. Sehen wir uns in einem Jahr- wunderbar! Sehen wir uns in längerer Hinsicht, stelle ich mich komplett um. Für einen Menschen? Verwehre ich mir selber Chancen? Ist das überhaupt das richtige Denken? Doch wer entscheidet darüber, ob es richtig ist? Ihr? Ich selbst! Kommt es zum Ende so oder so? Egal, wie sehr wir uns bemühen, kämpfen, hoffen, handeln... Ist es dazu bestimmt? Zu scheitern? Wenn nicht heute oder morgen, dann trotzdem in absehbarer Zeit?
Manchmal ist Liebe nicht genug. Manchmal reicht sie einfach nicht, egal wie sehr man sich bemüht. Kein Schauen durch rosarote Brillen. Diesen Punkt haben wir überwunden. Das ist nicht der Grund für das Zweifeln. Die gesamte Situation scheint auswegslos... ob es nun die anderen kaputtmachen oder wir. Es geht so oder so vorbei... Doch hoffentlich nicht jetzt, nicht jetzt. Gäbe es eine Lösung für all meine Probleme, dann bete ich dafür, dass man sie mir jetzt reicht, denn gerade jetzt brauche ich sie! Eine Patentlösung. Genau jetzt wäre sie essentiell und man könnte an allem vorübergehen. Doch nach all der Zeit und all dem Durchgestandenen wird man das nie können.
Wir können nie einfach an allem was war vorrübergehen.
Mir stellte jemand einmal die Frage, ob es etwas gibt, was ich bereue... etwas, dass ich getan habe, zu Unrecht vielleicht? Mein Antwort... Sie kam verspätet, aber ich sagte: "Nein." Bleibe ich dabei?
Ist es nur der Moment der Schwäche, der mich so denken und fühlen lässt, wie ich es jetzt tue in dieser Sekunde? Ich bin verletzt... ganz tief da, wo das Herz sitzt, weil ich nicht spüre was richtig ist, was je richtig sein wird... Ich denke daran, was ich falsch gemacht habe?
Auch wenn man mich tausendmal verletzt, so wie ihr... denke ich, dass es mir trotz allem leid tut, dass ich euch so Kummer bereite, doch sollte ich eigentlich nie in diese Situation gekommen sein, mich "entscheiden" zu müssen. Ich will mich nicht entscheiden! Ich will mich nicht entscheiden müssen.
Warum kann ich nicht beides haben? Woher kommen auf einmal diese Zweifel? Die Zweifel an allem? Die richtige Entscheidung? Gibt es überhaupt richtig und falsch, wenn doch nicht alle Parteien zufriedengestellt werden können?
Es wird vielleicht nicht für immer sein...Das ist mir bewusst, doch man kann viel dazu beitragen, dass eine besondere Beziehung zu einem Menschen funktioniert... auf Dauer. Nur was, wenn es zum Scheitern verurteilt ist? Nüchternes Urteil. Es kommt so oder so... aber warum muss es das?
Ich hier, du dort. Sehen wir uns in einem Jahr- wunderbar! Sehen wir uns in längerer Hinsicht, stelle ich mich komplett um. Für einen Menschen? Verwehre ich mir selber Chancen? Ist das überhaupt das richtige Denken? Doch wer entscheidet darüber, ob es richtig ist? Ihr? Ich selbst! Kommt es zum Ende so oder so? Egal, wie sehr wir uns bemühen, kämpfen, hoffen, handeln... Ist es dazu bestimmt? Zu scheitern? Wenn nicht heute oder morgen, dann trotzdem in absehbarer Zeit?
Manchmal ist Liebe nicht genug. Manchmal reicht sie einfach nicht, egal wie sehr man sich bemüht. Kein Schauen durch rosarote Brillen. Diesen Punkt haben wir überwunden. Das ist nicht der Grund für das Zweifeln. Die gesamte Situation scheint auswegslos... ob es nun die anderen kaputtmachen oder wir. Es geht so oder so vorbei... Doch hoffentlich nicht jetzt, nicht jetzt. Gäbe es eine Lösung für all meine Probleme, dann bete ich dafür, dass man sie mir jetzt reicht, denn gerade jetzt brauche ich sie! Eine Patentlösung. Genau jetzt wäre sie essentiell und man könnte an allem vorübergehen. Doch nach all der Zeit und all dem Durchgestandenen wird man das nie können.
Wir können nie einfach an allem was war vorrübergehen.
Sonntag, 11. November 2012
Dein Verstand
"Eines Tages werde ich kommen und dich bereichern. Du wirst mich kennenlernen und ich werde dir die Augen öffnen können mit jedem Tag, den ich an deiner Seite schreiten werde. Vielleicht nimmst du mich nicht unmittelbar wahr, vielleicht begegne ich dir auch nur als ein winzig kleiner funkelnder Regentropfen, der die Fensterscheibe hinab läuft, während du deine kühlen Finger gegen das Glas legst. Vielleicht bin ich auch der helle Sonnenstrahl, der als Erstes durch das dunkle Grau der Regenwolken bricht, wenn das Unwetter vorrübergeht. Vielleicht werde ich da sein, als das leise ermahnende Flüstern in deinem Ohr und dich abends weich in die Kissen legen, damit du schlafen kannst. Über deine Träume werde ich wachen und tagsüber dein Denken und Fühlen bestimmen, dein Wesen zu dem machen, was ich einmal war. Du wirst erstaunt sein, welches Weltbild ich dir offenbare, wenn du dich einmal mehr in scheinbar endlose Diskussionen verstrickst, die durch das Unverständnis anderer Menschen herbeigeführt werden. Vielleicht wirst du mich kennenlernen als den grauen Schleier vor deinen Augen, der deine Sicht auf die Dinge gänzlich verändert, um dir beizustehen. Ich werde dir die Hoffnung wiederbringen und deine Sehnsucht lindern. Ich werde dir den Finger auf deine Lippen legen, wenn ich spüre, dass deine Worte verletzen werden und ich werde die Angst von deinen Augen streichen und dein Wesen stattdessen gänzlich mit Zufriedenheit erfüllen. Vielleicht werde ich es schaffen zu bereinigen, was seit vielen Jahren wie Blei auf deiner Seele liegt.
Eines Tages werde ich kommen und dir klarmachen, wer du bist und das es sich lohnt für das einzustehen, was man liebt, egal wohin der Weg auch führen mag. Du wirst einsehen, dass deine Gedanken und dein Handeln, welche dein früheres Leben bestimmten, nichtig sind und einsehen, dass man die Werte eines Menschen nicht an dem misst, welche Fehler er früher begangen hat, sondern an dem, wie er sich für dich einsetzt und aufrichtig um deine Liebe kämpft!"
Eines Tages werde ich kommen und dir klarmachen, wer du bist und das es sich lohnt für das einzustehen, was man liebt, egal wohin der Weg auch führen mag. Du wirst einsehen, dass deine Gedanken und dein Handeln, welche dein früheres Leben bestimmten, nichtig sind und einsehen, dass man die Werte eines Menschen nicht an dem misst, welche Fehler er früher begangen hat, sondern an dem, wie er sich für dich einsetzt und aufrichtig um deine Liebe kämpft!"
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