Freitag, 14. Januar 2011
Kleiner Nachtrag zum neuen Jahr
Wenn auch etwas verspätet (Oh, ganze 14 Tage), werde ich noch niederschreiben, wie ich dieses Jahr den Jahreswechsel erlebt habe. Dieses Jahr war ich drauf und dran fast zu weinen, doch eigenartigerweise habe ich es dieses Jahr zum aller ersten Mal nicht getan. Und lange gefeiert habe ich auch nicht. Ganz unspektakulär, so wie der Countdown an sich.
Das erste Halbjahr neigt sich dem Ende zu
...und wie schnell die Zeit vergeht. Das spürt man immer wieder. Mir kam es vor, als hätte ich erst vor ein paar Wochen den Blog- Eintrag zu meinem ersten Schultag geschrieben. Doch es ist wirklich schon ein halbes Schuljahr her.
Für mich ist es kaum zu glauben und ich klammere mich an jede einzelne Erinnerung. Deswegen schreibe ich hier meine Gefühle und Gedanken auf. Ich brauche einfach die Gewissheit, meine früheren Erlebnisse später immer wieder nachzulesen zu können.
Vor allem ging es auf und ab. An manchen Tagen war alles wunderbar und ich war komplett zufrieden, doch später folgte wieder ein ziemliches Tief. So war das ganze halbe Jahr durchzogen.
Heute hätte ich eigentlich eine Freistunde gehabt, da Informatik ausfiel. Doch statt noch schön im Bett zu liegen, bin ich wie gewöhnlich um 5.15 Uhr aufgestanden und habe mich für die Schule fertig gemacht,
da sich alle Klassensprecher der Abteilung trafen, um bestimmte Sachverhalte abzuklären und sich zu beraten. Wir haben vieles besprochen und uns klare Ziele gesteckt. Alles in allem haben wie viele wichtige Themen, die die Schule betreffen, besprochen.
Danach hatte ich Biologie und dann Englisch.
Und verdammt, ja: Ich LIEBE Englisch! Der Unterricht ist total abwechslungsreich gestaltet und man hat echt Spaß, da wir alle super locker miteinander umgehen. Vieles dreht sich sogar um Musik. Heute suchte Otto "Smoke on the water" von Deep Purple, da unsere Englischlehrerin wissen wollte, aus welchem Jahr die Musik stamme. Und dann ließen wir verschiedene Lieder im Hintergrund spielen.
Mein Resumee: Der Tag war sehr produktiv und ich blicke wieder positiv gen Schulalltag. Hoffentlich bleibt es auch dabei.
Morgen geht es bowlen! Darauf freue ich mich schon die ganze Woche! (:
Für mich ist es kaum zu glauben und ich klammere mich an jede einzelne Erinnerung. Deswegen schreibe ich hier meine Gefühle und Gedanken auf. Ich brauche einfach die Gewissheit, meine früheren Erlebnisse später immer wieder nachzulesen zu können.
Vor allem ging es auf und ab. An manchen Tagen war alles wunderbar und ich war komplett zufrieden, doch später folgte wieder ein ziemliches Tief. So war das ganze halbe Jahr durchzogen.
Heute hätte ich eigentlich eine Freistunde gehabt, da Informatik ausfiel. Doch statt noch schön im Bett zu liegen, bin ich wie gewöhnlich um 5.15 Uhr aufgestanden und habe mich für die Schule fertig gemacht,
da sich alle Klassensprecher der Abteilung trafen, um bestimmte Sachverhalte abzuklären und sich zu beraten. Wir haben vieles besprochen und uns klare Ziele gesteckt. Alles in allem haben wie viele wichtige Themen, die die Schule betreffen, besprochen.
Danach hatte ich Biologie und dann Englisch.
Und verdammt, ja: Ich LIEBE Englisch! Der Unterricht ist total abwechslungsreich gestaltet und man hat echt Spaß, da wir alle super locker miteinander umgehen. Vieles dreht sich sogar um Musik. Heute suchte Otto "Smoke on the water" von Deep Purple, da unsere Englischlehrerin wissen wollte, aus welchem Jahr die Musik stamme. Und dann ließen wir verschiedene Lieder im Hintergrund spielen.
Mein Resumee: Der Tag war sehr produktiv und ich blicke wieder positiv gen Schulalltag. Hoffentlich bleibt es auch dabei.
Morgen geht es bowlen! Darauf freue ich mich schon die ganze Woche! (:
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wie das Leben manchmal so spielt
Es ist einmal mehr wieder so ein Tag, den man am liebsten wegwischen, ja förmlich ausradieren möchte, nachdem man eine Nacht darüber geschlafen hatte, als man gerade wieder einmal so eine freudlose Phase hatte und seinen Tiefpunkt erreichte, aus welchen vermeintlichen Gründen auch immer. Man tut wahrlich dummes Zeug: Entweder redet man völligen Blödsinn, schreibt über irgendwelche damals vorhanden Gefühle zu einer bestimmten Person, mit der man schon ewig kein Wort mehr gewechselt hat oder man schreibt von jetzt auf gleich SMS an Menschen, zu denen man förmlich Jahre lang keinen Kontakt mehr hatte, weil einem gerade danach ist sein Herz komplett ausschütten. Dabei nimmt man keine Rücksicht auf seine Mitmenschen, man achtet nicht wirklich darauf, um was es sich genau handelt in diesem Moment oder ob es dem Gegenüber gerade überhaupt in den Kram passt. Keine Rücksicht auf Verluste! Hauptsache man fühlt sich danach erleichtert, auch wenn es die Person, die man da mit mit seinen abstrusen Gedanken belästigt, schwer verwirren kann und das langzeitige Folgen haben könnte, die man sich in der Situation allerdings nicht vorstellen kann! Und was für SMS es immer sind, die man dann schreibt! Ein wirres Gerede von wegen, wie sehr wir uns doch bräuchten, wie wichtig diese besagte Person doch sei, wie sehr man sie vermissen würde oder man kramt ganz alte Geschichten von früher heraus, die dann wieder mühselig aufgewärmt werden. Welch' ein Geschwafel! Und wenn man dann fast seine ganze Lebensgeschichte in diese kleinen Nachrichten komprimiert hat und danach wie tot ins Bett fällt, klingelt das Handy die ganze Nacht, während man schläft. Früh wacht man dann wie gerädert auf und bekommt erst in den frühen Morgenstunden mit, dass man unzählige Kurznachrichten empfangen hat, nachdem man anscheinend eifrig versuchte seine verwirrenden Gedanken mit der ganzen Welt zu teilen, weil man sich in diesem Moment so desolat fühlte. Der Empfänger dieser komplexen Offenbarung fängt später an zu entschlüsseln, was man denn mit dieser Botschaft erreichen wollte. Oftmals geschieht dies spät in der Nacht. Warum sollte der Sender diese Nachricht auch am Tag verfassen? Schließlich ist die Nacht, ja ach so voller Einflüsse, so schön anregend zum Nachdenken. Der Empfänger empfindet es jedoch ziemlich schwer aus diesen umfangreichen Informationen irgendetwas heraus zu lesen, denn er musste es ja anscheinend nicht unbedingt verstehen. Demenstsprechend eigenartig fällt dann auch die Antwort darauf aus. Diese liest man dann voller Entsetzen oftmals im Halbschlaf und stellt sich allen ernstes die Frage: Gottverdammter, was habe ich gestern geschrieben und wie um Himmels Willen kam ich nur darauf? Wenn dies nicht der Fall ist und man nicht darauf bedacht ist, seine Mitmenschen mit merkwürdigen Kurznachrichten zu schockieren, gibt es ja noch die Möglichkeit seine Kontakte in ordinären Chatmessangern die Ohren vollzuheulen. Dabei sucht man sich den nächstbesten Menschen in der Liste aus, der gerade "online" ist und erzählt ihm aus heiterem Himmel wie schlecht es einem doch ginge, wie alleine man doch sei und das einen niemand verstehe. Doch dann scheint man tatsächlich äußerst verzweifelt zu sein. Dein Gegenüber fühlt sich natürlich komplett überrumpelt und schreibt nur noch winzige Wortfetzen oder im schlimmsten Falle wird er bereits nach einigen Sekunden deines Anhörens als "offline" angezeigt. Wenn dies der Fall ist, weißt du, dass du vielleicht die falschen Freunde hast oder es wohl einfach zu viel des Guten gewesen sein musste. Und dann solltest du ernsthaft anfangen, dir Gedanken darüber zu machen, ob es nicht manchmal besser ist, seine Gefühle einfach für sich zu behalten und nicht die Leute in deiner Umgebung komplett zu überraschen, mit deinen eigenartigen und plötzlich auftauchenden Gefühlsausbrüchen.
___
made by me
___
made by me
Mittwoch, 29. September 2010
Ein verrückter Tag, Hochwasser inklusive
Was ist bloß los bei uns?
Alles schwimmt. Die Wiesen, die Keller,...
Alarmstufe 4 wurde bereits ausgerufen.
Und das, obwohl es "nur" zwei Tage regnete, aber es regnete durchweg.
Keine Pause und jetzt steigt das Grundwasser und füllt die Keller.
Brandenburg ist chaotisch.
Überall sieht man Einsatzkräfte: Die Feuerwehr pumpt das Wasser aus den Kellern, die Polizei ist unterwegs und der Kathastropenschutz stapelt bereits Sandsäcke.
So schlimm, wie es jetzt ist, war es noch nie bei uns. Wir blieben immer verschont.
Aber dafür kommt es jetzt umso heftiger. Elsterwerda wurde komplett evakuiert.
Bad Liebenwerda auch. Sehr viele Schulen haben geschlossen und ihre Schüler früher gehen lassen.
So war es auch bei uns, wir durften nach der sechsten Stunde das Schulgebäude verlassen.
Eigentlich hätte ich heute noch Russisch gehabt. Auch die Elternversammlung fällt heute aus. Ich hoffe nur, dass wir morgen nicht zur Schule gehen müssen. Die Lage wird immer schlimmer und es soll ja die nächsten Tag weiter regnen.
Ungefähr 5 Dämme sind bei uns in der Nähe gebrochen und das Wasser wird immer mehr.
Die Elster ist jetzt doppelt so breit und bedeckt die Heuballen auf den Ackern fast komplett.
Hier ein interessanter Bericht aus der Elbe- Elster- Rundschau:
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Katastrophenalarm-im-Elbe-Elster-Landkreis;art1059,3050082
Montag, 20. September 2010
Die fünfte Woche
Oh ja.
Es sind doch tatsächlich schon vier Wochen herum und die fünfte hat genau heute begonnen.
Das war aber auch ein Einstieg dieses Mal.
Wir werden jetzt ziemlich überhäuft, was Klausuren und Tests angeblangt.
Ich bin es gar nicht gewöhnt, dass unser Tempo so schnell voran geht.
Das Meiste im Unterricht sind jedoch Wiederholungen. Deswegen sind die Stunden auch nicht gerade sehr spannend. Aber wenn uns eine Stunde mal nicht so gefällt, machen wir sie uns ebend spannend. Irgendwie. Es gibt nämlich immer Situationen, in denen uns vom Lachen schon alles wehtut und wir uns gar nicht mehr einkriegen können.
Aber es ist echt unglaubig: Man ist jetzt schon so in die Schule intergriert, als würde man sie seit Ewigkeiten besuchen.
Doch langsam werfen sich mir Zweifel auf. Zweifel an so vielem. Ich war zwar immer recht gut in der Schule, doch ich denke, dass bringt mich hier nicht so sehr weiter.
Wir lernen ja nicht nur den Stoff, sondern auch viele Methoden kennen. Und das macht es nicht immer einfacher. Das habe ich erst heute schmerzlich erfahren müssen. Ich sage nur: Genaues Lesen! ;) Das Ärgern nützt aber nichts. Schließlich habe ich jetzt drei lange Jahre vor mir. Das bedeutet auch, dass ich sehr viele Rückschläge einstecken muss. Immer und immer wieder. Und ich denke, dass mir diese "wenigen" Jahre unendlich lange vorkommen werden. Aber ich versuche mein Bestes zu geben. Es wäre nicht typisch für mich, einfach aufzugeben. Und wenn ich dann nach diesen drei Jahren das Abiturzeugnis in den Händen halte (Hoffentlich!), weiß ich, dass es sich völlig gelohnt hat und dann kann ich mich erst einmal entspannt zurücklehnen. Oder auch nicht? Ich hoffe jedenfalls, dass sich alles zum Guten wendet. Aber erst einmal sehne ich heiß den Herbstferien entgegen. (:
Abonnieren
Posts (Atom)


